Menschen beeinflussen

Andere Menschen zu überzeugen und bei einer schwierigen Entscheidung zu beeinflussen, ist eine Fähigkeit, die jeder Werber braucht. Es geht darum, Menschen einen leichten Schubs in die richtige Richtung zu geben, wenn sie sich selbst im Wege stehen. Wer Menschen beeinflusst, muss jedoch auch Verantwortung übernehmen und moralisch denken und handeln. Das kann manchmal auch heißen, dass man seinen Kunden zur Konkurrenz schickt, weil sie besser zu ihm passt, auch wenn man den Auftrag eigentlich gerne selbst hätte.

Die öffentlichen Medien sind Meister im Menschen beeinflussen. Sie erschaffen künstliche Bedürfnisse und erzeugen kurz darauf auch die Lösung für diese Bedürfnisse. Sie weisen uns auf Schwächen hin, die wir vorher gar nicht bemerkt haben, damit wir uns bei ihnen die Heilung dafür kaufen. Klassische Beispiele dafür sind zum Beispiel der Schlankheits-Trend: Früher galt es als wohlhabend, wenn man dick war, heute sollen am besten die Knochen zu sehen sein. Oder auch der Bio-Trend: Einfach einen Bio-Sticker draufkleben, das Logo grün machen (siehe McDonalds) und den Preis verdoppeln – schon denken alle Menschen, dass sie etwas Gutes für ihren Körper tun. Künstliche Bedürfnisse wie diese gibt es überall. Dafür gibt man Dingen, die ganz normal sind, einfach ausgefallene Namen, was besonders in der Konsumgüter-Industrie sehr beliebt ist.

Haben Sie beispielsweise schon mal darüber nachgedacht, wie viele Zahnbürsten es gibt (alleine auf Amazon 743)? Schwingkopf, ultra weich, medium, hart, mit Aufsatz, elektrisch, hoch tief, für Kinder, Zwischenzahn, dick, dünn – alles Mögliche! All diese verschiedenen Produkte braucht man in Wirklichkeit gar nicht. Erst durch das Angebot entstehen plötzlich neue Bedürfnisse. Die Frage ist, wie kann man dieses Prinzip für sich und sein Unternehmen einsetzen?

Es geht darum, selbstverständliche Dinge und Features zu nennen, die aber zu etwas Besonderem werden, sobald Sie diese Dinge noch einmal deutlich herausstellen. Wenn Sie darauf hinweisen, dass Sie innerhalb von 12 Stunden alle E-Mails beantworten und die Konkurrenz das zwar auch tut, aber nicht explizit nennt, wird Ihr Service als etwas Besonderes gesehen. Gibt man diesem Feature auch noch einen Namen wie „Blitz-Support“, hebt man sich noch weiter ab. Simpel aber wirkungsvoll.

„Menschen mit gezielter Kommunikation beeinflussen“ ist das Thema, worüber ich hier auf meinem Blog schreibe. Wenn Sie sich auch dafür interessieren, sollten Sie über meinen Newsletter immer auf dem Laufenden bleiben.


Business und Moral

Im Leben gibt es Momente, die wirklich zeigen, welcher Typ Mensch man ist. Es sind die Momente, in denen wir uns leicht einen großen Vorteil verschaffen könnten, auch wenn wir diese Entscheidung nicht mit ganzem Herzen und reinem Gewissen vertreten. Im Business sind es zum Beispiel die typischen „How to make money!”-Clickbank-Produkte, die sich hervorragend verkaufen, aber dem Leser keinen Mehrwert bieten. Es sind die „Wie Sie garantiert jede Frau rumkriegen“ Bücher, die schon so viele Männer gekauft haben, ohne dass sich etwas in ihrem Leben geändert hat. Es sind die „Bauch-weg-Vibrations-Gürtel“, die höchstens für eine Massage gut sind, aber auf die so viele Menschen hereinfallen, die abnehmen möchten. Mit all diesen Produkten kann man viel Geld verdienen – doch unter welchen moralischen bedenken? Die Frage, die man sich stellen muss, ist: „Glaube ich wirklich, dass diese Produkte weiterhelfen?“, „Ist es die beste Lösung, die es für meine Kunden gibt? Oder will ich einfach nur Profit machen und ignoriere meine moralischen Bedenken?“

Langfristig muss man sich immer vor sich selbst rechtfertigen und deshalb wird langfristig auch immer das Gewissen einsetzen. Ich persönlich entscheide mich deshalb gegen Produkte, die ich nicht moralisch vertreten kann und bediene mich auch keiner Marketing-Werkzeuge oder keiner Tricks, die ich für verwerflich halte, nur weil sie Erfolg bringen. Jeder Mensch macht Fehler und hat sich bei einer Entscheidung vielleicht schon mal hinreißen lassen, ohne auf seine Moral zu hören. Am Ende bleibt aber das Gewissen und wer nicht darauf hört, ist möglicherweise wohlhabend aber nicht glücklich.

Unsere Entscheidungen zeigen, zu welchem Typ Mensch wir gehören. Wenn Sie mehr Denkweisen aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und Business möchten, sollten Sie sich in meinen Newsletter eintragen.


Diversifikation

Diversifikation beschreibt die Risikostreuung. Das Risiko zu streuen macht nicht nur beim Investieren an der Börse, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen Sinn. Im Marketing sollte man beispielsweise verschiedene Kanäle nutzen, um herauszufinden, welcher am wirkungsvollsten ist und den größten „Return On Investment“ zurückgibt. Neben dem schnellen Lernen, hat Diversifikation außerdem den Vorteil, dass Ideen, die nicht so gut laufen, von anderen Ideen, die besonders gut funktionieren, ausgeglichen werden. So können Sie mehrere Ideen testen und auch wenn vielleicht viele Ihrer Ideen underperformen – eine davon wird Ihre Erwartungen übertreffen.

Wenn Sie sich allerdings gegen Diversifikation entscheiden, investieren Sie Zeit und am Ende kommt vielleicht nichts dabei raus. Trotz Diversifikation ist es wichtig, dass die Ausführungsqualität nicht leidet. Anstatt 10 Ideen zu testen und alle nur halbherzig auszuführen, ist es viel sinnvoller 3-4 Ideen mit voller Energie umzusetzen. Schließlich kann man die Qualität einer Idee nur bewerten, wenn man sie auch ernsthaft durchführt.

Diversifikation ist nur eine von vielen Strategien, die Ihrem Unternehmen weiterhelfen können. Auf meinem Blog berichte ich über Themen rund um Marketing und Kommunikation und durch meinen Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

 


Schnell Entscheidungen treffen

Schnell Entscheidungen treffen zu können, ist eine maßgebende Fähigkeit, die für jede Führungspersönlichkeit wichtig ist. Entscheidungsfreudige Manager treffen zwar nicht immer die besten Entscheidungen, doch sie entscheiden sich und machen dadurch schnell wichtige Erfahrungen. Gerade, wenn man sich in einem Umfeld bewegt, das noch kaum erforscht ist oder in dem man sich nicht so gut auskennt, muss man schnell viele Erfahrungen sammeln. Das geht aber nur dann, wenn man sich schnell entscheiden kann.

Sicherlich braucht man immer zwei Augen auf dem Budget, das man zur Verfügung hat und sollte sich überlegen, wie man das Budget am besten einsetzt, aber manches lernt man einfach nur durch Ausprobieren. Viel zu oft kommt es vor, dass man ein Konzept von A-Z durchdenkt und die Realtität ganz anders ist. Ich selbst kenne das nur zu gut: Manchmal sprechen alle Kriterien und Argumente für einen bestimmten Schritt. Man weiß genau, dass man diesen Schritt gehen muss, weil es das Rationalste ist, doch dann setzt man diesen Schritt um und es passiert überhaupt nicht das, was man vorher erwartet hat. So etwas kann mit neuen Geschäftsideen, neuen Produkten oder neuen Marketing-Werkzeugen geschehen.

Grundsätzlich ist es also am besten, schnell Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Um die Kosten und den Aufwand zu minimieren, gibt es aber zum Glück einige gute Werkzeuge. Mein Favorit ist das so genannte „Minimum Viable Product“ (abgekürzt „MVP“), bekannt geworden aus dem Buch „The Lean Startup“, von Eric Ries. Es beschreibt die simpelste Version einer Idee. Wenn Sie diese abgespeckte Version Ihrer Idee umsetzen, können Sie schon sehr gut die getroffene Entscheidung bewerten. Schließlich führen Sie den Herstellungs- oder Arbeitsprozess einmal durch und erkennen eventuelle Schwächen und Probleme, bekommen Feedback von Kunden und merken, ob die Idee ausbaufähig ist.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben die Entscheidung getroffen, dass Sie in Zukunft auf Ihrer Unternehmens-Webseite einen Blog integrieren möchten. Dafür könnten Sie natürlich direkt ein großes Budget zur Verfügung stellen, eine SEO-Agentur einschalten, Backlinks kaufen und und und. Andererseits könnten Sie erst einmal darüber nachdenken, welche Themen für Ihre Zielgruppe interessant sind und ob es genug interessanten Stoff in Ihrer Branche gibt. Vielleicht merken Sie auch, dass es viel mehr Sinn macht, die Ressourcen an anderer Stelle einzusetzen, auch wenn Blogs gerade modern sind. Es ist gut, dass Sie schnell Entscheidungen treffen, aber sie sollten trotzdem nicht impulsgesteuert und rein emotional sein.

Schnell Entscheidungen zu treffen ist eine von vielen Fähigkeiten, die man für den Erfolg in Kommunikation und Unternehmensführung braucht. In meinem kostenlosen Newsletter bekommen Sie regelmäßig weitere Beiträge und Ideen rund um diese Themen.


Komfortzone verlassen

Die Komfortzone verlassen, den inneren Schweinehund bekämpfen, die Persönlichkeit entwickeln – all diese Dinge sind Umschreibungen für ein und dieselbe Sache: Seine Ängste und Hemmungen überwinden und endlich das tun, wovon man weiß, dass es richtig und wichtig ist.

Es kann heißen zum ersten Mal mit Kunden zu sprechen, sein Konzept vor vielen Menschen zu präsentieren oder eine schwierige Verhandlung zu führen. Wenn man Dinge wie diese zum ersten Mal machen muss, fühlen sie sich an, als wären sie nicht zu bewältigen. Viele Menschen stottern unkontrolliert, bekommen weiche Knie, Atmen heftig und ihr Verstand setzt aus. Nur wer es gewohnt ist die Komfortzone zu verlassen, wird seine Einstellung zu Herausforderungen wie diesen ändern können.

Es ist alles Übungssache und vielleicht können auch Sie sich noch daran erinnern, als Sie das erste Mal im Schultheater auf der Bühne standen und etwas vorgesprochen haben. Sicher waren Sie sehr aufgeregt, aber weil die Lehrerin es wollte und die Eltern so stolz waren, haben Sie sich irgendwie überwunden.

Man kann in den unterschiedlichsten Bereichen die Komfortzone verlassen: Vielleicht suchen Sie eine neue Agentur und wissen nicht, wie die Zusammenarbeit ablaufen wird. Sie haben möglicherweise bedenken, ob Ihre Mitarbeiter mit dem neuen Content-Management-System zurecht kommen oder der Projektmanager auch wirklich die Deadline und das Budget im Griff hat. Wahrscheinlich haben Sie auch Bedenken und Ängste darüber, wie sich Ihr Unternehmen entwickeln wird. Schließlich kann es heute gut laufen und morgen schon ganz anders sein, weil unvorhersehbare Umstände dazwischen kommen. Man weiß es eben nie. Doch trotzdem: Wer immer wieder seine Komfortzone verlässt, entwickelt sich weiter und wächst. Nur wenn wir uns unwohl fühlen und es trotzdem machen, kommen wir weiter. Dieses unwohle Gefühl, wenn man die Komfortzone verlässt, ist ein Indikator dafür, dass wir etwas richtig machen. Wir fordern uns heraus, wir gehen an die Grenzen und erweitern unseren Horizont.

Ich versuche möglichst viele Gelegenheiten zu nutzen, um an die Grenzen meiner Komfortzone zu gehen. Dabei hat das Verlassen der Komfortzone nichts mit Leichtsinn zu tun. Man verlässt nur ein Gedankengefängnis, das man sich selbst gebaut hat. So setze ich in Projekten bewusst immer die neusten Technologien ein, um meinen Kopf frisch und aktiv zu halten. Ich nehme stetig mehr Verantwortung auf mich, um daran zu wachsen und zeige bei jeder Präsentation mehr Emotionen, als beim Mal davor. Diese Dinge funktionieren nur, wenn man sich das Verlassen der Komfortzone zum Sport macht und darüber lachen kann, wie unsicher man noch vor einiger Zeit war. Nur mit dieser Einstellung kann man Fortschritte machen und spüren, wie schnell sich die Persönlichkeit durch das Verlassen der Komfortzone ins Positive verändert.

Auf meinem Blog spreche ich über die unterschiedlichen kommunikativen und gedanklichen Herausforderungen, die man als Unternehmer bewältigen muss. Wenn Sie diese Themen interessieren, sollten Sie sich in meinen Newsletter eintragen.


Respekt zeigen

„Respekt zeigen“ – was heißt das überhaupt? Soll man immer und überall nett sein und zu jeder Sache „Ja“ und „Amen“ sagen? Ich denke nicht. Respekt ist eine Lebenseinstellung und im Laufe der letzten Jahre habe ich gemerkt, wie wenige Menschen diese Einstellung verinnerlicht haben. Wer Respekt zeigt, schätzt sein Gegenüber als Person mit all den Schwächen und Stärken. Respekt zeigen bedeutet auch, dass man die Meinung seines Gegenübers akzeptiert – auch wenn man sie nicht selbst teilt.

Auch für Besitz, Gedankengut und Mühe sollte man Respekt zeigen. Wenn sich jemand große Mühe gegeben hat, sollte man diese Mühe respektieren, auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht so ist, wie man es sich gewünscht hat. Ein Mensch, der respektvoll mit anderen umgeht, lässt seinen Kommunikationspartnern trotzdem immer ihren Stolz. Er hat es nicht nötig, sie ohne konkrete Bitte zu belehren oder ihnen sein Wissen aufzudrängen. Er muss auch nicht mit seinen Fähigkeiten prahlen oder den Status anderer Menschen untergraben. Wenn er jedoch um seine Meinung gefragt wird, nimmt er gerne an der Diskussion teil und unterstützt andere Menschen wie er kann.

Die Fähigkeit Respekt zu zeigen, ist in jeder zwischenmenschlichen Situation enorm wichtig. Man muss respektvoll im Umgang mit Kunden, mit Mitarbeitern oder mit Geschäftspartnern sein. Wer es nicht ist, wird überall schlechtes Karma ernten und die Menschen, mit denen man zusammen arbeitet, werden auch den Respekt vor ihnen verlieren. Niemand möchte Fan einer Marke sein, die schlecht und rücksichtslos mit Kunden umgeht. Niemand will einem Geschäftsführer folgen, der nur seinen Profit im Kopf hat und die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter komplett ignoriert. Keiner möchte Geschäfte mit jemandem machen, der sich nur um sein eigenes Wohl kümmert und ohne Rücksicht handelt.

Respekt zeigen ist eine Fähigkeit, die manche Menschen haben und manche erst ausbilden müssen. Wer sie lernen möchte muss sich fragen: „Welche Energie / Emotionen hat die Person in Situation oder Produkt X investiert?“ Je mehr das Gegenüber investiert hat, desto rücksichtsvoller und vorsichtiger muss man Kritik äußern. Ansonsten stößt man die andere Person leicht vor den Kopf.

Respekt zeigen und die richtige Kommunikation ist für jeden Unternehmer wichtig. Deshalb spreche ich über diese Themen und wenn auch Sie sich dafür interessieren, sollten Sie sich in meinen Newsletter eintragen.


Phasen des Marketing

Die Phasen des Markting lassen sich grundsätzlich in drei Schritte aufteilen: Der Vorher-Teil (Before Unit), der Während-Teil (During Unit), der Nachher-Teil (After Unit). Jede Phase hat andere Anforderungen an den Marketer und muss anders geplant werden. Im Online-Marketing kann man die Phasen wie folgt gliedern.

1. Phase des Marketing: Before Unit

Im ersten Schritt des Marketingprozesses wird der Benutzer beispielsweise auf eine bestimmte Webseite gelenkt. Dies kann durch Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, traditionelle Werbung im Fernsehen oder Print oder durch Empfehlungen geschehen. Als Marketing-Experte muss man für diese erste Phase ein wirkungsvolles System entwickeln, das zuverlässig neue Kunden auf eine bestimmte Webseite bewegt. Nur wenn die erste Phase des Marketing erfolgreich implementiert wurde, sollte man sich intensiver mit der zweiten Phase im Marketingprozess beschäftigen.

2. Phase des Marketing: During Unit

In der zweiten Phase ist der Besucher nun schon auf der Webseite. Doch was nun? Wie identifiziere ich diesen anonymen Besucher und verhindere, dass er meine Webseite verlässt, ohne seine Kontaktdaten hinterlassen zu haben? Auch hier gibt es wieder viele verschiedene Möglichkeiten. Die richtige Informationsarchitektur ist natürlich der erste Schritt – also die Gestaltung einer Seitenstruktur, die den Besucher zielgerichtet nacheinander mit bestimmten Informationen füttert und ihn schließlich vor eine Entscheidung stellt (zum Beispiel die Kontaktdaten zu hinterlassen). Doch auch die ganze Atmosphäre der Webseite, die Kundenansprache, das Verständnis für seine Bedürfnisse usw. sind alles Dinge, die zum Webseiten-Erfolg beitragen.

3. Phase des Marketing: After Unit

Die dritte Phase im Marketing wird erst dann eingeleitet, wenn man die Kontaktdaten eines anonymen Besuchers erworben und er sich als potenzieller Kunde qualifiziert hat. Das bedeutet, der Kunde ist an einer Zusammenarbeit oder am Geschäft interessiert und zeigt das auch. Hier geht es darum, den Kunden in ein weiteres System einzupflegen und ihn durch die verschiedenen Stadien zu leiten. Das kann beispielsweise in Form eines Newsletters geschehen oder in Form von Beratungsgesprächen, Katalog-Zusendungen, Mailings, Events usw. usw. Diese Dritte Phase des Marketing wird häufig unterschätzt. Menschen neigen dazu, immer das Neuste zu wollen – auch die neusten Kunden. In Wirklichkeit macht es mehr Sinn sich gut um Bestandskunden zu kümmern, als immer wieder neue Kunden zu suchen. Schließlich sind alle Kunden, die man in Phase drei des Marketing kontaktiert, schon hochqualifizierte Kontakte, die Ihre Zeit wert sind. Alle anderen Webseiten-Besucher müssen erst einmal bis zu dieser Phase kommen.

Die Phasen des Marketing sind das Grundgerüst im Marketingprozess. Es gibt jedoch noch viel mehr Systeme und Marketing-Instrumente, die Sie für Ihr Unternehmen nutzen können. Wenn Sie daran interessiert sind, sollten Sie sich in meinen gratis Newsletter eintragen.


Die freundliche Absage

Die freundliche Absage ist eine kommunikative Herausforderung. So eine Art der Absage wird immer dann gebraucht, wenn man eine Anfrage von jemandem bekommt, der zwar respektvoll gefragt hat, aber dessen Vorstellungen viel zu sehr von den eigenen abweichen. Ich muss manchmal bei Bewerbungen absagen (wenn Sie Web-Entwickler in den Bereichen HTML5 / CSS3 / JQuery / Responsive Design sind, können Sie mir gerne Ihre Bewerbung schicken), wenn Menschen Gastautoren auf einer meiner Webseiten sein möchten, aber nichts zu sagen haben, wenn mir wieder mal eine Agentur SEO- oder Linkkauf-Angebote schickt oder wenn ich auf Veranstaltungen eingeladen werde, auf die ich überhaupt keine Lust habe.

Ich persönlich bevorzuge in jeder Situation die freundliche Absage einer emotionslosen und kalten Absage. Immerhin hat man es mit Menschen zu tun, die ihren Stolz haben und ihn auch bewahren möchten. Da kann ich mir ruhig ein bisschen Mühe geben und die Absage freundlich und positiv formulieren. Man kann sich darüber streiten, ob Floskeln wie: „Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute!“ einen Bewerber überhaupt interessieren. Dennoch zeigt man damit guten Willen. Jede E-Mail, die von einem Unternehmen nach Außen geht – also auch alle Absagen – tragen zum Unternehmens-Image bei. Jede E-Mail, die nach Außen geht, bildet gleichzeitig auch die Mitarbeiter in einem Unternehmen aus. Wenn Sie Mitarbeitern nicht deutlich machen, dass alle Absagen freundlich und sympathisch sein sollen, wird Ihr Unternehmen langfristig im schlechten Licht dastehen. Mitarbeiter bekommen nämlich das Gefühl, dass sie unfreundlich sein und die Professionalität ignorieren können, sobald jemand grob, frech oder einfach dreist ist. Gute Unternehmenskommunikation ist anders. Sie sagt auch dann freundlich ab, wenn die Anfrage ignorant ist.

Die freundliche Absage ist eine der vielen Herausforderungen im Marketing bzw. der Unternehmenskommunikation. Wenn Sie über diese Themen auf dem Laufenden bleiben möchten, sollten Sie sich in meinen Newsletter eintragen.


Designer müssen programmieren

Webdesign und Webentwicklung gehen Hand in Hand. Ein Interface-Designer, der keine Kenntnisse in HTML und CSS besitzt, wird viele Schwierigkeiten bereiten und ein Projekt komplett falsch einschätzen. Designer lassen gerne ihrer Kreativität freien Lauf, doch das Web hat seine Normen und Richtlinien, die man kennen sollte. Ranking-Faktoren, Responsive Design Standards, Gewohnheiten, die sich mit den Jahren im Web etabliert haben – in all diese Dinge muss sich das eigentliche Web-Design eingliedern, um erfolgreich zu sein. Nur wenn man sich mit diesen Problematiken auskennt, kann man realistische Webseiten erstellen und ihren Aufwand einschätzen. Ein Designer muss nicht genau wissen, wie man Seiten auf Performance optimiert, CSS- oder Skript-Dateien komprimiert oder nginx-Worker optimal einsetzt. Er sollte aber die Webseiten-Struktur richtig einschätzen können.

Aus welchen Boxen besteht sie? Wie verändern sich die Boxen beim Responsive Design? Was für Probleme könnten dabei auftreten? Diese Kenntnisse bekommt man nur, wenn man zumindest ein Mal eine responsive Webseite selbst programmiert hat. Das sind ziemlich hohe Anforderungen und ein Designer, der sich noch niemals mit Quellcodes und Algorithmen beschäftigt hat, wird wahrscheinlich schon beim Gedanken daran sehr stark ins Schwitzen kommen. Die Denkweise eines Entwicklers kennenzulernen und sich dort hineinzuarbeiten ist für den klassischen Designer eine enorme Umstellung. Doch nur wenn er das schafft, kann er erfolgreich mit einem Entwickler kommunizieren und ihm erklären, wie er sich das Interface vorgestellt hat.

Wenn Sie darüber nachdenken einen Webdesigner einzustellen, der ein Interface oder eine App gestalten soll, müssen Sie unbedingt sichergehen, dass er auch grundlegende Programmierkenntnisse hat. Meiner Meinung nach darf niemand eine Dienstleistung im Internet anbieten, der keinerlei Programmiererfahrung besitzt. Es ist nunmal die Sprache, die hier gesprochen wird.

Wenn jemand zumindest ein bisschen programmieren kann, zeigt das außerdem seine Fähigkeit, sich in komplexe Themengebiete einzuarbeiten, sobald es nötig ist. Es ist die Fähigkeit, unterschiedliche Informationen zu konsumieren, zu verarbeiten, zu gliedern und daraus anwendbare Prinzipien bzw. Systeme zu entwickeln. Und genau das macht einen guten Mitarbeiter aus – finden Sie nicht?

Die Kommunikation zwischen verschiedenen Spezialisten und Disziplinen ist eine enorme Herausforderung. Nur mit Einfühlungsvermögen, Cleverness und Kompetenz bekommt man das hin. Was dabei wichtig ist und wie man diese Kommunikation meistern kann beschreibe ich in meinem Newsletter.


Kunden aufklären und Qualität produzieren

Jeder wünscht sich einen cleveren, verständnisvollen und aufgeklärten Kunden, der die eigene Arbeit schätzt und einem die Möglichkeit gibt, wirklich gute Qualität zu leisten. Doch in der Realität passiert das nicht einfach so – man muss seine Kunden gut wählen und aufklären. Gute Designer machen zum Beispiel nur gute Arbeit, weil sie einen Kunden haben, der ihnen die Verantwortung überlässt und nicht sagt, dass er ein größeres Logo mit vielen verschiedenen Farben und fünfzehn unterschiedlichen Schriften will. Gute Designer haben ihre Kunden außerdem aufgeklärt. Sie haben ihnen erklärt, wieso nur eine begrenzte Anzahl von Schriften sinnvoll sind, wieso zu viele Farben ablenken und warum ein großes Logo auf der Webseite zu weniger Kunden führen würden.

Wer mit Menschen zusammenarbeitet, die ständig Entscheidungen in einem Gebiet treffen, in dem sie sich überhaupt nicht auskennen, wird schlechte Qualität produzieren – unabhängig von der Tätigkeit. Jeder hat die Möglichkeit, seine Kunden und Geschäftspartner auszuwählen. Wenn man an jemanden gerät, der sich nicht aufklären lassen will oder es verhindert, dass man seine beste Leistung zeigt, sollte man darüber nachdenken, ob man überhaupt mit der Person zusammenarbeiten möchte. Schließlich wird man Zeit, Energie und Liebe in etwas investieren, das man nicht mit gutem Gewissen vertreten kann.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man diese Arbeit auch keinem anderen Menschen zeigen wird, weil sie nicht gut genug ist. Chancen zur weiteren Eigenvermarktung und zum Wachstum werden also ausgeschlossen. In derselben Zeit hätte man mit einem anderen Kunden seine beste Leistung abgeliefert, viel mehr Spaß bei der Arbeit gehabt und am Ende etwas vorzeigen können, das einen stolz macht.

Marketing und Kommunikation sind zwei Gebiete, die sehr zusammenhängen und für jeden Unternehmer wichtig sind. Ich bin davon fasziniert und berichte in meinem Newsletter über meine Gedanken und Erfahrungen in diesen Gebieten.